Zukunft

Xesier

0

Auto-Fokus begrenzen

/ / ,

Mir ist heute, als ich ein Video von Mega64 auf Penny Aracade gesehen habe, eine sehr interessante Idee gekommen, die Kamerahersteller auf jeden Fall einmal in Erwägung ziehen sollten, da das Problem, das diese Idee behebt, einem als Kameramann sicherlich schon häufiger untergekommen ist. Es geht um den Auto-Fokus.

Jeder kennt das Problem, sich zwischen Auto-Fokus und manueller Einstellung bei einer Kamera entscheiden zu müssen. Entweder man muss sich damit abfinden, dass man mehrfach einen bestimmten Bereich anvisieren muss, um ihn fokussieren zu können oder man muss mühsam den Fokus für jede Einstellung manuell festlegen. Beide Varianten haben ihre Vor-, aber auch ihre Nachteile.

Das ganze Problem potenziert sich, wenn es sich um Bewegtbilder handelt. Hat man einmal eine Kameraeinstellung gefunden und manuell alles so eingestellt, dass es perfekt wirkt, ist es eine unglaubliche Arbeit, diese Einstellung für alle Bewegungen aufrecht zu erhalten. Was passiert zum Beispiel, wenn der Protagonist ein wenig improvisiert und auf die Kamera zu geht?

Die Einstellung ist zunichte, da der manuelle Fokus dazu führt, dass der hintere Bereich weiter fokussiert wird, während der Protagonist auf die Kamera zu läuft. Ein Auto-Fokus hätte dieses Problem vielleicht gelöst, doch dann bestünde die Gefahr, dass nicht nur der Protagonist in einer Einstellung weiter weg im Fokus ist, sondern der gesamte Hintergrund.

Hier bieten sich nun mehrere Lösungen an. Die erste bestünde darin, den Auto-Fokus zu begrenzen. Das bedeutet, dass ein Auto-Fokus sich am Bild orientiert, aber dieses nur bis zu einer bestimmten Entfernung hin abtastet. Das würde dabei helfen, die Figur vom Hintergrund abzusondern, aber dennoch ihr genügend Flexibilität einzuräumen, dass sie sich ohne Weiteres auch nach vorne bewegen könnte.

Eine zweite Möglichkeit bestünde darin, eine Taste einzuführen, die zwischen Auto-Fokus und manueller Einstellung hin und herwechselt und zwar ohne komplizierte Menüführung. Diese Variante würde zwar dazu führen, dass man von einer Problematik in die nächste wechselt, da der Auto-Fokus auch in manchen Fällen nicht auf die Bewegung reagiert und so trotzdem allein den Hintergrund scharf stellt, allerdings hätte man so auf jeden Fall eine einfache Möglichkeit um schnell auf Improvisationen reagieren zu können.

In beiden Fällen handelt es sich um einen unglaublichen Komfort-Gewinn, der die Kamera auf bestimmte Probleme besser einstellen würde. Wenn ihr ein Beispiel für ein Problem sucht, das mit einer solchen Technik behoben hätte können, dann schaut euch einfach oben im Video das Segment mit Claudia an. Und auch wenn ihr kein Beispiel sucht, schaut euch das Video an. Mega64 ist immer einen Blick wert.

Kommentar schreiben