John Boswell ist ein extrem talentierter Komponist, der mich bereits mit einem seiner Nebenprojekte namens Symphony of Science sehr beeindruckt hat. Dort setzt er sich für die Verbreitung von wissenschaftlichen Theorien ein und bereitet diese musikalisch auf. Colorpulse hingegen spielt eher mit ruhigeren Ambient-Klängen und baut dadurch eine meiner Meinung nach sehr viel dichtere Atmosphäre auf. Beide Projekte sind natürlich auf ihre Weise etwas Besonderes, aber dennoch möchte ich euch Colorpulse heute eher präsentieren, da es mich derzeit einfach auch mehr im Griff hat. Aus diesem Grund kann ich euch einfach nur empfehlen, das gesamte Musikpaket auf der offziellen Seite herunterzuladen. Es lohnt sich in jedem Fall.
Einigen von euch wird sicherlich der Nostalgia Critic etwas sagen. Die Figur von Doug Walker besitzt einen bemerkenswerten Ruf für seine sehr eigenwillige Art, alte Filme und Fernsehserien zu bewerten und schafft es dabei regelmäßig, ein sehr großes Publikum zu beeindrucken. Doch vielen ist gar nicht bewusst, dass hinter ihm meist noch sehr viel aufgewecktere Menschen stehen, die durch seine Arbeiten etwas in den Hintergrund geraten, aber dennoch sehr intensiv an den unterschiedlichsten außergewöhnlichen Formaten arbeiten. JesuOtaku ist eine solche Person. Ich schätze sie für ihre außergewöhnlichen Anime-Vorstellungen und ihre sehr analytische Herangehensweise. Wenn man ihr zuhört, dann fühle ich mich immer wie in einem endlosen Strom aus Informationen. Ihre Stimme wird dabei zu keiner Zeit langweilig und man hat immer das Gefühl, dass ihr alles, worüber sie spricht, sehr am Herzen liegt. Aus diesem Grund möchte ich euch heute ihre Top 25 der besten Anime-Serien vorstellen, die einige sehr interessante Empfehlungen bereithält und für jeden, der sich auch nur entfernt mit Anime beschäftigt ein absolutes Muss darstellt. Viel Spaß damit! (weiterlesen)
Es gibt keine Originale. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze, die ich als Kunstschaffender gelernt habe. Alles, was man aufnimmt, was man fotografiert, was man filmt, was man schreibt oder selbst was man spricht, wurde schon einmal getan. Vielleicht nicht genau auf dieselbe Art und Weise, aber trotzdem nur geringfügig anders. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn wenn man sich von dem Gedanken befreit, dass man unbedingt etwas Besonderes und Einzigartiges erschaffen möchte, dann wird man vom hochtrabenden Künstler wieder zu einem normalen Menschen. Man kann nichts wirklich erschaffen, man kann es arrangieren, man kann die Wirklichkeit so wie sie ist, einfangen und anderen präsentieren. Man wird dadurch aber niemals zu einem Schöpfer, sondern maximal zu einem Entdecker, der andere an seiner Entdeckung teilhaben lässt. (weiterlesen)
Nachdem ich den Film verschlungen, die Musik von Anamanaguchi bis zum Erbrechen gehört und Wilhelm in umfangreicher Art und Weise erklärt habe, warum Scott Pilgrim wohl mein persönliches Highlight 2010, wenn nicht sogar der letzten Jahre überhaupt, gewesen ist, habe ich mich nun erstmals an das Ursprungsmaterial gewagt. Natürlich muss man immer bedenken, dass man ein Filmerlebnis nicht mit einem Bucherlebnis verwechseln sollte, denn dann stößt man schnell an eine Grenze und man fängt an sich verschiedene Sachen für den Comic als auch für den Film zu wünschen, die so, wie man sie sich ausmalt, eh nicht klappen würden, aber sie wären trotzdem cool. Nein, nein, das bringt bei so einem Comic eh nichts. Aber was soll ich sagen? Der Comic ist toll und besitzt genau die perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit, die man sich eben bei Themen wie Liebe, Trauer und sieben bösen Exfreunden nur wünschen kann. (weiterlesen)