Zukunft

Xesier

- Martin -

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Freies Fernsehen in Spartensendern

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Mal ganz ehrlich. Das was wir heute so im Free TV vorgesetzt bekommen ist doch absoluter Müll. Ich kann verstehen warum diese aufgeklärten unabhängigen, revolutionären Anfangzwanziger sich damit brüsten keinen Fernseher mehr zu besitzen. Wo bleibt zwischen srcipted reality, Olli-Geißen-Chart-Shows und amerikanischen Serien der Bildungsauftrag und die Kultur? Und kommt mir nicht mit Phoenix, Arte oder N24 oder gar DMAX. Das ist langweilig, ohne Biss, eine fad zubereitete Suppe.
Und auch ARD und ZDF haben Angst Gewagtes, Neues und Anspruchsvolles in ihr Programm zu nehmen. Aber zum Glück gibt es da die Spartensender. Das ZDF begibt sich mit seinen Spartensender “info”, “neo” und “kultur” auf gewagtes Gebiet, lässt den Akteuren freien Raum. Wie wohltuend.

Eine Sendung mit politischen Gästen etwa sieht bei “Stuckrad late night“, moderiert von Benjamin von Stuckrad Barre und produziert von Christian Ulmen, nicht aus, wie eine Talkrunde bei Jauch mit Edmund Stoiber und vier anderen, die in ihre Bärte hineinbrubbeln. Hier wird auf politische Phrasen verzichtet, hier will man sehen, wie der Politiker sich in überraschenden und extremen Momenten verhält. Stuckrad Barre hält seine Gäste in Schach, zerstört mit Rezzo Schlauch, der auch eine Tanzeinlage liefert, Gitarren, klärt in einem Wettbewerb mit dem Jungpolitiker Christopher Lauer (unglaublich cooler Typ, wie hier zu beobachten), wer mehr ADHS hat und präsentiert mit dem Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, auf Grund dessen früherer Tätigkeit als Verkäufer, eine HSE 24esque Shoppingshow. Da wird sich was getraut, da werden Fassaden von Parteiprogramm runterstotternden Politikern entblättert, da werden aus Robotern mit grauen Anzügen fassbare Menschen. (weiterlesen)

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Bitte keine Glatze

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Die größten Ängste deutscher Männer sind: Trennung vom Partner, gleichzeitig aber auch zu viel Nähe, Arbeitslosigkeit, Impotenz und… Haarausfall! Ein Thema, das viele Männer, auch Frauen, beschäftigt, das aber aus Eitelkeit und Verdrängung kaum vor anderen angesprochen wird. Dabei hat jeder darunter zu leiden, wenn ihm die Haare auf dem Schopfe ausgehen. Auch ich kriege Panik bei meinen Geheimratsecken. Manchmal ist es schon krankhaft, wie ich Männer auf der Straße analysiere. Wie viele Haare haben sie noch? Oh, der hat aber schönes volles Haar! Ha, der hat bestimmt bald ne Glatze. Und wenn einer dann völlig kahl daher kommt, bemitleide ich ihn und hoffe, dass es mir nicht so ergehen wird wie ihm. (weiterlesen)

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Von Dichtern und Denkern

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Xesier ist und war ja immer auch eine Plattform für junge Autoren, um sich schriftlich mit dem auseinanderzusetzen, was sie im Alltag umgibt und wo ihre Interessen sich hinentwickeln. Ich würde gern mal einen geisteswissenschaftlich wertvollen Artikel schreiben, etwa eine Abhandlung über ein philosophisches Werk oder eine Analyse zu einem großen Roman. Leider bemerke ich aber oft, dass mir die Motivation für das Einfuchsen in ein Themengebiet fehlt. (weiterlesen)

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Die (für mich) besten Lieder 2011.

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Ich wollte das Jahr mal ein bisschen Revue passieren lassen und euch die für mich zehn emotionalsten, traurigsten, herausstechendsten und persönlich besten Lieder zeigen. Gern könnt ihr in die Kommentare eure Lieblingslieder aus dem Jahr 2011 posten. Oder ob ihr lieber Raclette mögt oder Fleisch, das auf dem Stein lag. (weiterlesen)

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