Wie ich bereits angekündigt hatte, habe ich mir nun den ersten Spielfilm von Erik Schiesko angeschaut und trotz meiner anfänglichen Bedenken gegenüber der Geschichte, muss ich sagen, dass er mir doch sehr gut gefallen hat. Er hat natürlich hier und da seine Schwächen, die für mich in der Darstellung jugendlicher Gepflogenheiten fast unerträglich wurden, aber das macht den Film nicht unschaubar. Das Tempo ist hervorragend, und auch wenn ich die Einteilung in vier Akte mehr als merkwürdig empfinde, so muss ich dennoch zugeben, dass der Film toll ist. (weiterlesen)
Es ist sehr selten, dass ich auch mal über lokale Geschehnisse berichte. Manchmal passiert es aber doch, und dann bin ich immer ein wenig erstaunt darüber, da ich nicht erwarte, dass auch einmal etwas Interessantes in der Niederlausitz passieren könnte. Doch als ich mir den Trailer oben angeschaut habe, wollte ich schon etwas mehr wissen. Denn auch wenn ich kein großer Fan von deutschen Coming-of-Age-Geschichten bin, so muss ich zugeben, dass der Trailer außerordentlich gut produziert wurde und die schauspielerische Leistung solide wirkt. Dementsprechend reizt es mich, mir den Film auch in voller Länge anzuschauen. Das Obenkino in Cottbus zeigt ihn vom 1. bis zum 6. April, und ich werde versuchen die Vorstellung am 4. zu besuchen, um im Anschluss noch mit den Darstellern und dem Regisseur sprechen zu können.