Zukunft

Xesier

- Tag: Privat -

1

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…KANNST DU ES SPÜREN?
Schon wieder höre ich diese Worte, diese fragenden Worte die sich mit einem kreischenden Geräusch immer tiefer, Schicht für Schicht in meinen Schädel bohren. Ich bekomme Gänsehaut von dem Gefühl Gänsehaut zu haben. Alles fängt langsam an zu kribbeln und nur ein kritischer Blick nach unten versichert mir, dass es doch keine kleine Insekten sind, die an mir hoch krabbeln. Mein Kopf pulsiert und ist endlich bereit um sein Inneres endlich nach Außen zu tragen. Alles bewegt sich um mich herum immer schneller und schneller. Ich bleibe stehen, wie viel Zeit gerade vergeht kann ich nicht sagen. Wieder verlangen die Wörter in meinem Kopf schmerzhaft nach Antworten die ich nicht geben kann. (weiterlesen)

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3

Reise

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Nun stehe ich nach all den Jahren wieder hier am Fuße der schmalen Steintreppe. Irgendwie kann ich das immer noch nicht begreifen. Meine Augen suchen nach etwas Vertrautem, denn irgendwas stimmt hier nicht. Im Zentrum meines Blickfeldes ist die alte Eiche, die solange ich diesen Ort kenne, eine Brandspur in Form eines nach unten gerichteten schwarzen Pfeils hat. Vermutlich wurde sie mal von einem Blitz getroffen. Kaum zu glauben, dass eine so unkontrollierbare Kraft, so ein filigranes Muster hervorbringen kann. Wie lange sie hier wohl schon steht; 100, 200 oder gar 500 Jahre? (weiterlesen)

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4

Tüte

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Schon traurig wie der Zahn der Zeit auch vor dir nicht Halt macht. Mit all den Falten im Gesicht erkenne ich dich kaum wieder, aber die Schuld, dass du so fertig aussiehst, muss ich wohl bei mir suchen, denn ich habe dich in unserer gemeinsamen Zeit einfach nicht gut behandelt. Und wenn ich dich jetzt so ansehe frage ich mich warum? (weiterlesen)

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6

Zeitverschwendung

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Ich habe vor ein paar Monaten eine Veränderung an mir festgestellt. Mir ist aufgefallen, dass ich nicht mehr versuche anderen Menschen meine Gefühlswelt aufzudrängen. Zwar rede ich noch, höre nun aber viel mehr zu. Nicke ab und beschäftige mich einfach wieder mit der Tätigkeit, bei welcher ich zuvor unterbrochen wurde. Sollen doch alle machen, was sie wollen. Ich tue es ja auch, doch wenn ich ein Problem habe, es durchdenke, aber trotzdem alles schwierig und nervig bleibt, dann bekommen das nur sehr wenige mit. Ich glaube, dass es die wenigsten interessiert, oder sie mein Problem zu banal finden könnten beziehungsweise auch zu undurchsichtig. Jeder ist auf sich bedacht. Alle wollen berichten, erzählen, gefragt werden! Blöd nur, dass so niemand zum Zuhören und Fragen stellen bleibt, nicht einmal eine dumm grinsende Masse zum Applaudieren bleibt übrig. (weiterlesen)

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