Erstmal entschuldige ich mich, dass ich es nicht geschafft habe auf die Kommentare zu meinem Artikel der Vorwoche zu antworten. Ich würde das Thema ganz gerne hier nochmal aufgreifen. Heute erst habe ich mich wieder mit jemandem aus meinem Jahrgang unterhalten, der die Spendenaktion für Japan in unserer Schule bescheuert findet. Erst kam das Argument, dass Japan schon genug Geld hätte, und es daran nicht mangeln würde. Das hat mich nicht so überzeugt. Aber dann argumentierte er in dieselbe Richtung wie Matti in seinem Kommentar, dass andere Menschen diese Spendengelder viel nötiger hätten. Anderen Menschen geht es auch schlecht, aber das wird als allgemein geltender Zustand hingenommen. (weiterlesen)
Ich glaube, ich verliere meine Ideologie. Oder ich gewinne eine bessere. Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Aber ich beobachte die Veränderung meiner eigenen Ansichten schon seit einiger Zeit, und mir fällt mehr und mehr auf, dass ich keine klare Vorstellung mehr davon habe, auf welche Weise sich die Welt am einfachsten und vielversprechendsten verbessern lässt. Ich setze mich weniger mit philosophischen Überlegungen auseinander und konzentriere mich stärker auf praktische Gefühle. Ich verliere den Drang für eine Sache einzustehen, da ich weiß, dass meine eigene Auffassung nicht die beste oder vollständigste sein könnte. (weiterlesen)
Ich dachte immer es gibt keinen Menschen auf der Welt, den ich nicht mag. Doch dann ist mir aufgefallen, dass es doch eine Person gibt, die ich aus tiefstem Herzen hasse. Okay, vielleicht ist “hassen” ein klein wenig übertrieben, schließlich hat er auch gute Seiten, doch meistens überwiegen die schlechten Eigenschaften. Jedenfalls mag ich den Mensch nicht, und ich denke mal, ich kann mir da ein fundiertes Urteil erlauben, denn ich kenne diese Person schon ziemlich lange. Es handelt sich nämlich um “Marcel Behning,” der mich jeden Tag ziemlich dumm im Spiegel angrinst. (weiterlesen)
Als ich heute früh um 12:00 Uhr aufgestanden bin, dachte ich es wird ein ganz normaler Tag, im Leben des Marcel B. Aber so war es dann doch nicht, zumindest fast nicht. Denn im Laufe des Tages kam ich auf die irrwitzige Idee einfach mal wieder spazieren zu gehen. Der nahe gelegene Wald würde sich da ja förmlich anbieten, dachte ich so bei mir. Also gesagt getan, ich rein in die schneefesten Klamotten und raus in die Natur. Erst wollte ich ja Musik in Form eines MP3-Players mitnehmen, aber ich hab mich dann glücklicherweise dagegen entschieden und ich kann nur sagen: ”Wow, was für ein Erlebnis!” (weiterlesen)