Einführung

Lasst uns über Spiele reden! Und über Politik, Bildung und Mitgefühl. Denn Computerspiele sind nicht nur zur Unterhaltung da. Sie sind vor allem eine eigenständige Ausdrucksform; ein Medium, in dem der Inhalt durch eine Interaktion beeinflusst werden kann. Und das macht Spiele vielschichtig und anders. Und es führt dazu, dass sie uns wesentlich tiefer treffen können, als uns das im ersten Moment vielleicht bewusst ist.

Als Computerspieler ist man nicht daran gebunden, einem linearen Pfad zu folgen, um dadurch dieselbe Abfolge an Geschehnissen immer und immer wieder zu erleben (wie es zum Beispiel beim Film der Fall ist). Wir erhalten vielmehr die Freiheit, etwas von uns selbst einzubringen und zu überprüfen, wie die Werte des Spiels auf unser Handeln reagieren. Wir lernen also nicht nur etwas über die Welt, sondern auch darüber, wie ein Teil der Welt uns sieht.

Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, die Entwicklung der Technik nachzuvollziehen. Viel wichtiger erscheinen mir die emotionalen Meilensteine des Mediums. Von welchen Spielen sollte man vielleicht schon einmal etwas gehört haben? Was sollte man selbst gespielt haben? Wie fühlt es sich an, etwas zu spielen? Welche Rolle spielen Computerspiele in unserer Gesellschaft? Und: Was ist man selbst überhaupt für ein Spieler?

In dieser Einführung soll es darum gehen, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Sie ist für diejenigen gedacht, die Computerspiele als Medium entdecken wollen, aber bisher nicht die Zeit für einen tieferen Einblick gefunden haben. Aber sie ist auch für diejenigen gedacht, die dem Medium eher kritisch gegenüberstehen und Argumente für Diskussionen sammeln wollen. Lasst uns zusammenarbeiten und das Medium entdecken! (Henry Herkula, zuletzt aktualisiert: 2016-01-14)

Computerspiele spielen

Zunächst einmal müssen wir jedoch feststellen: Wir haben unterschiedliche Gründe dafür, Computerspiele zu spielen. Möglicherweise zur Unterhaltung, zur Herausforderung, zur Entspannung, zur Weiterbildung oder zum sozialen Austausch. Und das macht es natürlich schwierig, Spiele zum Einstieg zu empfehlen. Innerhalb dieser Einführung möchte ich deshalb Spiele vorstellen, die bestimmten Perspektiven folgen.

Als erstes möchte ich Einsteigern die Möglichkeit geben, die Grundlagen der Interaktion zu verinnerlichen. Spieler nutzen unterschiedliche Eingaben (Controller, Maus, Tastatur, Bewegungssensoren, Mikrofone), um mit dem Medium zu kommunizieren. Aus diesem Grund möchte ich Spiele präsentieren, die ein klares Bild davon vermitteln, wie überhaupt gespielt werden kann.

Danach möchte ich mich auf Spiele konzentrieren, die als Klassiker gelten, um einen Eindruck von der Szene zu vermitteln. Ich möchte dabei konkret auf die Eigenheiten der Spiele eingehen und in Ansätzen versuchen, zu erklären, warum sie für viele Menschen eine so große Bedeutung haben. Eine solche Auswahl ist bei einem Medium natürlich immer sehr subjektiv, zielt aber darauf ab, überhaupt zu verstehen, dass es einige Spieleserien gibt, die bis heute einen großen Einfluss besitzen.

Zum Abschluss möchte ich einige Genres ansprechen und jeweils einen ausgewählten Vertreter etwas näher beleuchten. Zwar befinden sich auch in den anderen zwei Bereichen eine Vielzahl von Spielen, die bestimmte Eigenheiten eines Spieltyps hervorheben, allerdings sind diese nicht unbedingt dazu geeignet, ein Genre verständlich genug darzustellen.

Interaktion

Spieleklassiker

Spielegenres

Computerspielgeschichte

Computerspiele und Philosophie

– Was ist ein Computerspiel?
– Wer ist ein Spieler?

Computerspiele interpretieren

Computerspiele und Kreativität

Computerspieldesign

Diskussionen

– Lernen
– Entspannung
– Politik
– Gewalt
– Sucht
– Sexismus
– Rassismus