Schon traurig wie der Zahn der Zeit auch vor dir nicht Halt macht. Mit all den Falten im Gesicht erkenne ich dich kaum wieder, aber die Schuld, dass du so fertig aussiehst, muss ich wohl bei mir suchen, denn ich habe dich in unserer gemeinsamen Zeit einfach nicht gut behandelt. Und wenn ich dich jetzt so ansehe frage ich mich warum? (weiterlesen)
Vorerst gar nicht. Und ich sage mal, dass das noch einige Zeit so bleiben wird. Aber das hat Gründe. Gute Gründe. Kurz: Ich bilde mich weiter. Lang: Ich lese viel, nehme an Onlinekursen teil und habe nebenbei sowas wie eine Ausbildung. Der Hauptgrund liegt jedoch darin begründet, dass ich eine neue Idee für die Zukunft von Xesier habe. Die hält mich grundlegend davon ab, hier irgendwelche große Motivation hineinzustecken. Denn wenn ich hier wieder häufiger über Kultur und so etwas schreibe, dann würde einfach Zeit beim Lernen und … Trommelwirbel: Programmieren fehlen.
Ja, Xesier soll nun von Grund auf von mir programmiert werden und bisher läuft es eigentlich ganz gut. Ich streite zurzeit noch mit mir selbst, welche Funktionen für die erste Version zur Verfügung stehen sollen. Aber da wird sich schon noch eine Lösung finden. Das wirklich Schwierige bei dieser Arbeit steckt jedoch in der Zukunftsplanung und Erweiterbarkeit. Ich habe mich sehr lange selbst behindert, weil ich unbedingt wollte, dass das nun kommende Xesier leicht um neue Funktionen erweitert werden kann. Von diesem Gedanken habe ich mich jetzt jedoch verabschiedet, damit ich einfach schneller das Produkt benutzen kann, das ich mir wünsche.
Ich habe in der Zwischenzeit auch ein neues Buch geschrieben, das man bei Epubli sowie bei Amazon bestellen und hier kostenlos lesen kann. Wenn das neue Xesier da ist, überlege ich mir da gleich noch eine schöne neue Projektseite, damit das alles dann ordentlich einsortiert werden kann. Weitere gute Neuigkeiten: Für die nächsten Monate stehen neue Projekte an.
Ich kann verraten, dass es keine Musik werden wird. Hm. Ja, ich will noch nicht darüber sprechen. Und wirklich, das mit der Musik zieht mich etwas herunter, weil ich erst letztens wieder mit meiner eigenen Musik konfrontiert wurde und so bei mir dachte, dass es doch cool wäre, mal wieder etwas zu komponieren. Aber das wird nichts. Das andere Zeug fordert mich einfach zu sehr, sodass ich zurzeit ja schon glücklich bin, wenn ich meine einsame Musik-Empfehlung pro Tag bei Facebook raushaue und damit mein Kulturschreibpensum als erfüllt betrachte. Trotzdem werde ich mich dem Bloggen und der Musik nicht abwenden. Dafür bin ich viel zu sehr davon überzeugt. Aber in nächster Zeit wird man davon wohl weniger sehen.
So, das war es erst einmal. Jetzt darf Wilhelm endlich auch seinen Beitrag über “The Avengers” hier veröffentlichen, der schon seit Donnerstag in seinen Fingern brennt und den er nicht schreiben konnte, weil ihm die obersten Blog-Regeln verbieten, in einem Gemeinschaftsblog zwei Beiträge nacheinander zu veröffentlichen. Aber keine Sorge, Wilhelm. Es ist mir doch immer ein Vergnügen, dir die Last von den Schultern zu nehmen.
Wenn wir im Kino sind, tauchen wir ein in das Erlebnis. Medienwissenschaftler sprechen dabei gerne von dem Dispositiv des Kinos. Wichtigster Vertreter dieser Theorie ist Jean Louis Baudry. Ganz simpel bedeutet Dispositiv, dass der Zuschauer die Welt, die vor ihm projiziert wird, als Realität empfindet und den Kinosaal um sich herum vergisst. Nur du und der Film. Alles andere wird vom Zuschauer ausgeblendet. Doch klappt die Umsetzung dieser Theorie nicht immer. Selten ist man allein im Kino. Und nicht immer wollen alle anderen Zuschauer voll vom Film eingenommen werden. Wie unterschiedlich sich diese Tatsache auf das Filmerlebnis auswirken kann, davon möchte ich heute gern erzählen. Ich durfte jüngst mit unterschiedlichen Arten der Zuschauereinwirkung Bekanntschaft machen. (weiterlesen)
Ich wollte das Jahr mal ein bisschen Revue passieren lassen und euch die für mich zehn emotionalsten, traurigsten, herausstechendsten und persönlich besten Lieder zeigen. Gern könnt ihr in die Kommentare eure Lieblingslieder aus dem Jahr 2011 posten. Oder ob ihr lieber Raclette mögt oder Fleisch, das auf dem Stein lag. (weiterlesen)